Seat Jahreswagen

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Seat Alhambra

EU-Fahrzeug Jahreswagen UVL 5 Tage
Preis:

34.645,-

Differenzbesteuert

Alhambra 2.0 TSI DSG Style FR-Line, Xenon, Panoramadach, Navi

Fahrzeug-Nr. 512071#0219| Vorlauffahrzeug
162 kW (220 PS) | Super E5 (Euro 6)
10.600 km
03.11.2017
Automatik
indiumgrau-met.
Verbrauch kombiniert: 7,3 l/100km, CO2-Emission kombiniert: 168 g/km, Energieeffizienzklasse: C

Seat ist eine spanischer Automobilhersteller, der seit 1983 zu Volkswagen gehört. In den ersten Jahrzehnten war die Marke nahezu ausschließlich in Spanien bekannt und produzierte nur für den einheimischen Markt oder übernahm die Lizenzfertigung. Mittlerweile existieren eine Fülle eigener Modelle, die sich vor allem durch ihr sportliches Design und ihre Dynamik auszeichnen. Die Basis bilden die Plattformen aus dem Hause Volkswagen, wobei Seat ein hohes Maß an Eigenständigkeit aufbringt. Gegründet wurde das Unternehmen jedoch als staatlicher Konzern.

Historisches zum Hersteller Seat

Sociedad Española de Automóviles de Turismo, S.A. – diese Bezeichnung lässt sich mit Seat abkürzen und bedeutet auf Deutsch schlichtweg „Spanische Gesellschaft für PKW“. Die Gründung des staatlichen Unternehmens erfolgte 1950 noch unter der Franco-Herrschaft. Neben dem Institución Nacional de Industria wurde gleich zu Beginn der italienische Autobauer Fiat ins Boot geholt, der sowohl für Know-how als auch für finanzielle Mittel stand. Fiats Beteiligung in Höhe von sieben Prozent sorgte auch dafür, dass seit dem Jahr 1957 Lizenzbauten wie der Seat 600 als spanisches Pendant zum Fiat 600 entstanden. Hierbei handelt es sich ebenso um einen Klassiker wie beim Seat 1500, der über viele Jahre den Inbegriff eines spanischen Taxis darstellte. Zu Exporten kam es jedoch erst in den 1970er Jahren.

Entscheidend hierfür war die Errichtung des Centro Tecnico in Martorell, unweit von Barcelona. Unter der tatkräftigen Mithilfe von Fiat wurde eine moderne Produktionsstätte errichtet, in der auch Lizenzbauten für die Italiener entstanden. Anfang der 1980er Jahre begann die Loslösung von Fiat, zunächst mit dem Seat Ronda und dem Fura. Seat kooperierte in der Folge mehr und mehr mit Volkswagen und wurde in den 1980er Jahren komplett von den Wolfsburgern übernommen. Die Folge war eine deutliche Ausweitung der Modellpalette und ein bis heute vorhandenes Image als Hersteller hochwertiger aber dennoch günstiger und alltagstauglicher Fahrzeuge.

Erfolge im Motorsport

Seat erkannte schon in den 1970er Jahren die enorme Werbewirksamkeit von Auftritten im Motorsport. Als erstes Ausrufezeichen darf dabei der Gewinn der spanischen Rallye-Meisterschaft im Jahr 1973 gelten. Die „Goldene Ära“ der Spanier waren jedoch die 1990er Jahre, in denen Seat gleich drei Mal die Krone der FIA Rallye-Weltmeisterschaft einheimste. Darüber hinaus sprangen auch zwei Titel im Tourenwagenbereich heraus und es wurden verschiedene Markenpokale aufgelegt.

Seat als Innovationshersteller

Zugegeben: viele der Innovationen bei Seat stammen heute aus dem Volkswagenkonzern, werden jedoch teilweise nur in den spanischen Modellen eingesetzt. Wegweisend war beispielsweise das „Dashboard“, das sowohl im neuen Leon als auch im Ateca Verwendung findet. Anhand dieses Extras zeigt sich, dass das digitale Zeitalter längst bei Seat Einzug gehalten hat.

Zahlreiche unterschiedliche Modelle

In den ersten Jahren baute Seat vor allem sparsame Kleinwagen und Kompaktmodelle. Mittlerweile gehören jedoch auch größere Fahrzeuge bis hin zum SUV zur Produktpalette. Als bekanntestes Modell kann der Kleinwagen Seat Ibiza gelten, was auch mit dessen Langlebigkeit zu tun hat. Der Dauerbrenner wird seit 1984 hergestellt und hat auch in den Zulassungsstatistiken die Nase vorn. Ebenfalls ein echtes Erfolgsmodell ist der Seat Cordoba, bei dem es sich – vereinfacht formuliert – um die Stufenheck-Variante des Ibiza handelt. Aktuell fährt der Ibiza in der fünften Generation, die 2017 debütierte.

Wer es kleiner möchte, entscheidet sich für den nur 3,56 Meter großen Kleinstwagen Mii. Der Seat Mii ist ein Cityflitzer par excellence, wartet dabei jedoch mit einigen spannenden Extras auf. Beispiele hierfür sind die elektrischen Fensterheber sowie die Zentralverriegelung.

Die Kompaktklasse wird durch den Seat Leon und den Toledo vertreten, wobei der Leon schon seit 1999 auf dem Markt ist und die Wurzeln des Toledo sogar bis 1991 zurückreichen. Parallelen zum VW Golf sind keineswegs zufällig, denn schließlich teilen sich die Modelle ein- und dieselbe Plattform. Charakteristisch sind auch in diesen Fällen die zahlreichen Extras und die umfangreiche Ausstattung.

Auch zu erwähnen ist der Seat Ateca, mit dem die Spanier seit 2016 auch ein SUV im Programm haben. Dieses Fahrzeug hat das Potenzial zum neuen Star zu werden und war bereits kurz nach dem Verkaufsstart ausverkauft. Zuletzt ist der Alhambra zu nennen, der die Vorzüge eines Siebensitzers mit einem Allradantrieb kombiniert.

*Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT), Hellmuth-Hirth-Straße 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen bzw. im Internet unter www.dat.de/co2/ unentgeltlich erhältlich ist.